Wer wir sind

Entstehung

Chronologische Belegung der Gemeinschaftsunterkünfte:
– Sommer 2013: Gebäude in der Winnender Straße
– Februar 2014: Wohncontainer Innerer Weidach
– Februar 2015: Gebäude in Neustadt-Hohenacker am Bahnhofsplatz
– September 2015: Belegung der Sporthalle Berufsschulzentrum als Notunterkunft (Ende 2016 aufgelöst)
– Oktober 2015: Belegung des ehemaligen Marienheims Am Kätzenbach

Die Winnender Straße und das ehemalige Marienheim wurden 2016 bzw. 2018 von der Stadt Waiblingen als Anschlussunterbringung übernommen.

Entstehung einer Gemeinschaftsunterkunft in Waiblingen Vor jeder Belegung einer neuen Unterkunft fand eine öffentliche Infoveranstaltung von Landratsamt und Stadtverwaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner und für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Zeitnah wurden auch Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger organisiert, die sich gerne ehrenamtlich engagieren wollten. Aus diesen Veranstaltungen gingen Gruppen von Ehrenamtlichen hervor, die sich verschiedenen Themen angenommen haben wie zum Beispiel der Sprachförderung, Begleitung im Alltag, Freizeitgestaltung oder Organisation von Spenden. Daraus entwickelte sich das Netzwerk Asyl Waiblingen, in welchem alle Formen des ehrenamtlichen Engagements gebündelt sind. Auch die Kirchen und Migrantenvereine gehören dem Netzwerk Asyl Waiblingen an.

Im Netzwerk Asyl Waiblingen sind aktuell ca. 100 Ehrenamtliche engagiert, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise und mit ihren jeweiligen Kenntnissen und Fähigkeiten einbringen.

 

Der Sprecherrat

Sprecherrat des Netzwerk Asyl WaiblingenDer Sprecherrat setzt sich zusammen aus den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der einzelnen Arbeitsgruppen in den Gemeinschaftsunterkünften, den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Vertreterinnen und Vertretern des Vereins „Fremde unter uns“, Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Mitgliedern der Migrantenvereine.

In allen vier Unterkünften gibt es Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen wie zum Beispiel Freizeit, Sprache, Spenden oder Begleitung. Diese Gruppen sind in den einzelnen Unterkünften dezentral organisiert.

Jede der Arbeitsgruppen in den Unterkünften hat ein oder mehrere Sprecherinnen oder Sprecher, die die Anliegen der anderen Ehrenamtlichen in der Gruppe vertreten und als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowohl für die Ehrenamtlichen, als auch für die Stadt und andere Einrichtungen fungieren.

Es finden regelmäßige Treffen aller Sprecherinnen und Sprecher aus den Unterkünften sowie mit den Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Kirchen statt. Diese dienen dem Austausch und Kontakt. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Treffen der einzelnen Gruppensprecherinnen und -sprecher in den Einrichtungen. Der Sprecherrat ermöglicht so verlässliche Arbeitsstrukturen. Informationen können gezielt weitergegeben und auf konkrete Bedarfe oder mögliche Herausforderungen kann schnell reagiert werden. Die konkreten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Gruppen und Unterkünften dienen zudem der gegenseitigen Vernetzung der vielen Ehrenamtlichen. Durch diese Struktur können zudem interessierte Bürgerinnen und Bürger besser und gezielter vermittelt werden und haben eine konkrete Ansprechperson. Die erfahrenen Ehrenamtlichen geben Hilfestellung und sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Auf den Seiten Kontaktpersonen Gemeinschaftsunterkünfte und Kontaktpersonen Anschlussunterbringung befinden sich alle Kontaktdaten nach Unterkünften sortiert.